| 03.06.1990 | 1428 m ↑ | 249 m ↓ | 18 km |
Seewiesen (974 m), Seebergsattel (1253 m), Seebergalm (1160 m), Seebergsattel (1253 m), Staritzen-Ostgipfel (1810 m), Mieserkogel (1855 m), Krautgartenkogel (1988 m), Mittelkuppe (1982 m), Ringkarwand (2014 m), Schiestlhaus (2153 m)
In den Pfingstferien 1990 nehme ich mir drei Tage Zeit für die Fortsetzung meiner Ost-West-Tour. Geplant ist eine Durchquerung der Hochschwab-Gruppe. Wie im Vorjahr übernachte ich in Seewiesen auf Südseite des Seebergsattels. Es gibt nur ein kleines Problem: Im letzten Jahr bin ich nur bis zur Seebergalm auf der Nordseite des Passes gekommen und auf den Bus dorthin müsste ich zwei Stunden warten. Daher wandere ich zu Fuß über den Seebergsattel zur Seebergalm hinunter und gleich wieder zur Passhöhe hinauf. Das ist vielleicht ein wenig verrückt, aber ich möchte bei meiner Alpen-Durchquerung nicht schwindeln und wirklich jeden Meter zu Fuß zurücklegen.
Erst hier, am Weitwanderer-Denkmal, beginnt die eigentliche Tour. Auf einem Waldpfad steige ich hoch zur Karstfläche, die charakteristisch für die Hochschwab-Gruppe ist. Der Himmel zeigt sich bedeckt, aber wenigstens bleibt es zunächst trocken. So kann ich mehrere Gipfel mitnehmen, die ein wenig aus dem Karstplateau herausragen: Staritzen-Ostgipfel, Mieserkogel, Krautgartenkogel, Mittelkuppe und die Ringkarwand. Das Wetter verschlechtert sich allmählich; im Nebel erreiche ich mein Tagesziel, das Schiestlhaus.
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