| 18.05.1989 | 536 m ↑ | 1568 m ↓ | 22 km |
Schneealpenhaus (1784 m), Rinnhoferhütte (1733 m), Windberg (1903 m), Griesleitensattel (1670 m), Donnerwand (1799 m), Taborsattel (1480 m), Hochwaxeneck (1647 m), Spielkogel (1599 m), Hinteralm (1442 m), Krampen (752 m)
Der Aufstieg vom Schneealpenhaus zum Windberg, dem höchsten Punkt der Schneealpe, ist kaum der Rede wert. Wind gibt es am Gipfel keinen, dafür eine umfassende Aussicht. Ein spektakulärer Felszacken fällt sofort auf. Donnerwetter! Der Landkarte entnehme ich den Namen "Donnerwand". Nach dem Abstieg zum Griesleitensattel entdecke ich einen in meiner Karte nicht eingezeichneten Steig, der überraschend problemlos auf die Donnerwand führt. Nach dem Taborsattel gibt es nochmal Gelegenheit, ohne großen Aufwand zwei weitere Gipfel zu besteigen, Hochwaxeneck und Spielkogel. Bald danach erreiche ich die Hütten der Hinteralm, unter anderem die Wiener-Lehrer-Hütte; trotz des Namens hält sich aber momentan wohl kein Lehrerkollege hier auf. Der anschließende lange Waldabstieg über das Eiserne Törl nach Krampen ist normalerweise nicht sehr reizvoll, hält aber für mich ein besonderes Highlight parat: Ich treffe auf einen balzenden Auerhahn, der überhaupt nicht scheu ist und eher aggressiv auf mich reagiert. Schließlich erreiche ich die Häuser von Krampen. Da es hier offensichtlich keine Übernachtungsmöglichkeit gibt, fahre ich mit dem Bus ins benachbarte Neuberg an der Mürz, um dort in einem Gasthaus unterzukommen.
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